Neid die wohl unnötigste aller Emotionen

Von allen Emotionen ist der Neid die idiotischste, weil sie eigentlich relativ einfach auszuschalten ist. Neid entzündet sich an vielen Dingen wie beispielsweise Status, Besitz, Jugend, Gesundheit, Fähigkeiten, Schönheit oder Popularität. Neid wird oft mit Eifersucht verwechselt, weil die körperlichen Reaktionen fast gleich ausfallen. Es gibt allerdings einen Unterschied. Der Neid benötigt nur zwei Menschen, die Eifersucht mindestens drei. Er gibt aber auch eine komische Seite am Neid: „Das Lustige am Neid: Wir beneiden vor allem jene, die uns in puncto Alter, Beruf und Lebensart ähnlich sind.“

Der Neid hat seinen Ursprung in der evolutionären Vergangenheit des Menschen

Der Neid, wenn er sich erst einmal breit gemacht hat, lässt sich nicht einfach abschalten. Aber jeder Mensch hat die Möglichkeit, ihm aus dem Weg zu gehen.

Zwei gute Tipps:

  1. Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen.
  2. Finden Sie Ihren „circle of competence“ und besetzen sie ihn ganz allein. Schaffen Sie sich ihre Nische, in der Sie führend sind. Es ist egal, wie winzig der Kreis Ihrer Meisterschaft ist – Hauptsache, Sie sind der König darin.

Wie alle anderen Emotionen des Menschen, hat auch der Neid seinen Ursprung in der evolutionären Vergangenheit. Jäger und Sammler, die keinen Neid auf das größere Stück an der Beute entwickelten, verschwanden aus dem Genpool, weil sie im Extremfall verhungerten, während die anderen genüsslich ihre Jagdbeute verspeisten.

Der moderne Mensch ist der Nachfahre jener Neider, die überlebt haben. Aber: in der heutigen Welt ist der Neid nicht lebenswichtig. Wenn sich der Nachbar ein neues Auto kauft, bedeutet das noch lange nicht, dass einem anderen Menschen dadurch etwas entgeht.

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